Ostseezeitung, 9.1.08 (Kommentar in „[..]“

[ Das brutale Denunziantentum der Weimarer Republik scheint neu aufzublühen ]

Lea-Sophie - oder welchen Profit die deutschen Jugendämter daraus ziehen

pädagogisch - faschistoide Denunzierungs- und Blockwartstrukturen funktionieren wieder. Das spüren viele, aber reagieren wie gehabt- wie gelähmt.

Fünf Meldungen pro Tag zum Kindeswohl

[ zum was? Kommentare in blau ]

Das Jugendamt erhält jetzt deutlich mehr Hinweise zur Kindeswohlgefährdung. Zwei Sozialarbeiter gehen allen Meldungen nach. 118 Mal wurden 2007 dem Jugendamt Fälle gemeldet, wo das Kindeswohl gefährdet war. Die Sozialarbeiter des Jugendamtes gingen allen Hinweisen nach und mussten bei der Überprüfung vor Ort auch in 50 Fällen Massnahmen der Jugendhilfe einleiten. Bei der Hälfte der Familien fruchteten die Maßnahmen nicht, dort wurden Kinder dann in Obhut genommen [ sprich: w e g g e h o l t, um nicht zu sagen „klaufrei geklaut“ ] und in Heimen oder bei Pflegefamilien [ bei 50 kinderlosen oder an eigenem Kindermangel leidenden Gutmenschen ] untergebracht [ Flüsse und Meere von Tränen sowie andere dadurch entstehende herzzerreissende Kinder - und Familiendramen konnten in der schwarz - weiss Fassung dieses objektiven manipulationsfreien Presseberichtes leider nicht berücksichtigt werden ] So erschreckend diese Zahlen anmuten, Jugendamtsleiter X. und Sachgebietsleiterin Y. werten diese Zahlen positiv. „Sie sind ein Zeichen dafür, dass Verwandte, Freunde, Bekannte, und Nachbarn genauer hinschauen, wenn mit den Kindern in der Häuslichkeit etwas nicht stimmt.“, so X. [ in „gut Deutsch“: „ rassenwidrig auffällige Juden sind hier nicht gemeint. Unsere Belegbetten warten nur auf Füllung“ ] „Und die Dunkelziffer wird verringert“, ergänzt X. Nach dem Hungertod der kleinen Lea - Sophie in Schwerin gingen auch hier deutlich mehr Meldungen als vorher ein. [ Stell Dir vor, Eltern vernachlässigen ihre Kinder und bekommen zur Belohnung einen Pflegekinder- und Tagessatzzuschlag. Mitnichten. Aber beim Jugendamt ist das natürlich etwas anderes: je krasser jugendamtliches Versagen, desto grösser der zu erwartende Zuschlag ] „In der Regel erhalten wir jetzt fünf Meldungen pro Tag zum Kindeswohl“, erläutert Frau Y. Von den 118 Meldungen kamen 73 aus Schönwalde II, 27 aus dem Ostseeviertel und 13 aus der Altstadt. „Dort liegen unsere sozialen Brennpunkte“, sagt X. Dennoch sei die Inobhutnahme der letzte Schritt: „Wir versuchen zuerst die Eltern zu motivieren, die Hilfe des Jugendamtes anzunehmen.“ In vielen Fällen klappe das - das zeige sich an den 272 genehmigten Hilfen zur Erziehung im Dezember. Für die beiden Sozialarbeiter, die sich ausschließlich dem Kindeswohl widmen, ist das eine Riesenarbeit. Der Jugendamtsleiter machte auch deutlich, dass in der Hansestadt bei Kindeswohlgefährdung nicht mit Briefen wie in Schwerin gearbeitet werde. „Unsere Sozialarbeiter klingeln solange an der Wohnungstür, bis jemand öffnet. Zudem informieren sich die Kollegen vorher, wie viele Kinder zum Haushalt gehören. Und die müssen uns alle gezeigt werden“, so X. Fehle ein Kind, muß der Aufenthaltsort erklärt werden, und ggf. sofort das zuständige Jugendamt informiert werden. „Und wir kommen nach wenigen Tagen unangemeldet wieder, selbst wenn bei einem Besuch nichts festgestellt wurde“, berichtet Y. Die Vertreter von Polizei und Gericht bestätigten Ausschussmitgliedern, dass die Mitarbeiter des Greifswalder Jugendamtes hoch motiviert und sehr umsichtig zu Werke gingen. Regelmäßig werden auch die Erzieherinnen der Kitas geschult. „Wir wollen sie sensibilisieren, wenn Kinder plötzlich längere Zeit unentschuldigt fehlen“, sagt X. [ keine Chance für gerechtfertigte selbst bestimmte Schulverweigerung any more, wir kriegen sie alle... ] [...]




Erklärung der AG - UKNAWE

Nicht nur Personen laufen Amok, Institutionen bzw. deren Mitarbeiter „knallen“ genauso durch. Auch Amokläufer in den staatlichen Institutionen sind „Schläfer“. Sie sind oft lange Zeit unauffällig und unsichtbar, bis zum Knall. Und nicht mal dann. Persönlich knallen sie nur selten sichtbar durch und sie knallen auch nicht ( psychisch? ) ab, sondern deligieren, knallen zu lassen. Amokläufer imitieren bis zu einem bestimmten Grad ihr “Vorbild“ von „Selbstmordattentätern“ anderswo - physisch direkt, zeitgeistig aktuell, oder massenpsychologisch Gesellschaftszerstörungs- Tendenzen fördernd.

Das Macht, - Gewalt,- Abhängigkeits ,- Fremdbestimmungsverhältnis, das Erziehung in unserer Kultur ausmacht, kommt bei den Betroffenen, die es aushalten müssen, verschieden an. Die meisten können dieses Verhältnis anscheinend „gut“ verkraften, oder besser wegstecken, andere nicht. Die, die es besser wegstecken, richten dann aber oft auf anderen Ebenen, zum Beispiel auf der Karriereebene manchmal sogar noch verheerenderes an.
"Eine harte Hand hat mir auch nicht geschadet."
"Du musst es aushalten, wir mussten es auch aushalten."

Die direkten „Amokis“ besitzen eine bestimmt ausserordentliche Empfindlichkeit gegenüber dem, was ihnen Tag für Tag angetan wird. Für „normale“ Verkrafter derselben Torturen kaum nachvollziehbar.

Reden darüber kann jeder. Doch das ist viel zu kurz gegriffen. Blosses Reden dient nur der Ablenkung und Abschiebung von Eigenverantwortung auf andere. Was nützt das ganze Gerede, wenn hier nur ein gemeinsames, persönliches und entschlossenes Handeln die Notlagen gemobbter Betroffener einschliesslich der Folgen des Mobbings beseitigen kann?

Es gibt viele Institutionen wie Familie, Schule, Behörden, Gerichte, Jugendämter, Heime, Psychiatrien usw. Sie haben alle viel damit zu tun, welcher HASS bei einem grossen Teil der heutigen Jugendlichen besteht und täglich wächst. Warum? Die Vertreter dieser Institutionen konstituieren Ungleichheit, an der die Unterworfenen ausrasten- zunehmend. Das sind die Verhältnisse Lehrer - Schüler, Erzieher - Zögling, Richter- Angeklagter, Eltern - Kind, Arzt - Patient, Chef – Arbeiter usw. Sie alle haben damit etwas zu tun, dass sich viele Menschen zunehmend dieser Ungleichheitverhältnisse bewusst werden und nicht länger bereit sind, sie zu akzeptieren.

Menschen, die in derartigen potentiellen hierarchischen Täter-Opfer-Verhältnissen aufwachsen müssen, haben kein Mitspracherecht und kein einklagbares Widerspruchsrecht, welche Pseudofreiheiten ihnen aufgedrückt und welche echten Freiheiten ihnen verwehrt werden. Wer solche Verhältnisse gegen seinen Willen langandauernd aufgezwungen bekommt, wird entweder irgend wann resignieren, sich anpassen oder rebellieren.

Eine Bewegung scheint im Gange, die auf die Auflösung der beschriebenen Herrschaftsverhältnisse abzielt. Jedes Herrschaftsverhältnis braucht aus Machterhaltungsgründen bestimmte Formen von Mobbing. Im Mobbing ist Herrschaft erkennbar. Die heftigsten Reaktionen darauf, die "Amoklauf" genannt werden, drängen die Mobbingverhältnisse in den Hintergrund, die erst zum Amoklauf geführt haben. Die Produkte des Mobbings werden bekämpft ohne die Produzenten zu identifizieren und deren weitere Gewaltausübung zu verhindern.

Man fördert immer ausgedehntere Ganztageskontrollen von Kindern und Jugendlichen. Diese Kontrolle ist schon Mobbing genug. Man lässt es zu, dass die Menschen innerhalb dieser Ganztagesobservation gezielt immer weiter gemobbt werden. Dann aber, wenn man manche endlich bis zu ihren Taten gebracht hat, wird man aufgerufen, diese Produkte des eigenen Mobbings ( oder Zulassens ) rechtzeitig zu erkennen und sie der Polizei zu übergeben. Nichts weiter wird „gegen“ die laufende Entwicklung gemacht. Die Symptome werden notdürftig „verarztet“, die Mobbingtäter und -Strukturen geschützt und auch ihre Motive / Ursachen beibehalten und ausgebaut.

Wir wollen speziell dem zum Engagement bereiten Leser einiges Material zur Verfügung stellen, das es ihm leichter macht, unsere Analyse der Gesellschaft und den Hintergrund unserer an die Minister gestellten Fragen zu verstehen. Es gibt hier neben vielen Infos und Nachrichten zu unseren Themen viele Presseberichte und Kommentare, die sich direkt auf die mittlerweile über 150 „Beckstein - Fragen“ beziehen.

Anhand der täglich neuen, erschreckenden auf uns einprasselnden weltweiten Nachrichten und Nachrichten vor Ort lässt sich ein Schema erkennen, in welchen grösseren globalen Zusammenhang die in unseren Fragen angesprochenen Ereignisse einzuordnen sind.

UKNAWE tragen dazu bei, den engen Zusammenhangs zwischen gesellschaftlicher / institutioneller Gewalt*** und sich entwickelnder Gewalt von Kindern - späterer erwachsenen Menschen zu erkennen. ( Durch deren individuelle Gewalt sich immer wieder neu institutionelle Gewalt re- generiert und legitimiert. ) Wir versuchen, die Gewalt hinter den jungen Menschen sichtbar zu machen, die sie in zeitlich abgestufter Wiederholung immer wieder zu institutionellen „Objekten der Begierde“ macht.

Zur institutionellen Gewaltstruktur scheint zu gehören, dass der „gewöhnliche“ erwachsene Mensch nicht mehr in der Lage ist, ( nicht bereit sein will ? ), seine Persönlichkeitsstruktur auf die drohende Weltklimakatastrophe einzustellen, was aber eine notwendige Bedingung seines Überlebens schon in der nahen Zukunft sein könnte.

Ohne grundlegenden Verzicht seiner Ansprüche auf alle materiellen Nicht - Notwendigkeiten wird es für ihn keine Zukunft geben. Und er droht auch die Zukunft aller anderen Menschen, die guten Willens sind und ihre Bedürfnisse auf eine entsprechende Klimaverträglichkeit einstellen, in seine Selbstzerstörung mit hineinzuziehen.

Insofern ist für uns eine bewusste Wahrnehmung der Welt mit Kinderaugen und der bewusste Wiedergewinn und Erhalt unserer eigenen ursprünglichen (zeitlosen?) kindlichen Bedürfnisstruktur eine ernstzunehmende Überlegung, ob dies nicht der ökologisch fahrlässigen, unvernünftigen, kopflosen und „räuberischen“ Verdrängung „erwachsener“ Lebenswelten wirksam Einhalt gebieten könnte.

Diese „Gegenkraft“ zu der absehbaren ökologischen Katastrophe scheint jedoch von staatswegen völlig gelähmt zu werden. Der Bereich seelischer und emotionaler Glücksmöglichkeiten ohne das heutige Wohlstandselend, ohne überflüssige materielle Hilfsmittel in Verbindung mit einer LUST auf eine soziale Mitverantwortung für alle wird von denen massiv manipuliert, politisch bekämpft und blockiert, die die kapitalistische Konsumwelt in der Hand haben und immer weiter ausbauen.

Körperlicher Liebesentzug, Manipulation der Herrschenden zugunsten der Zerstörung von Lust und Erotik von kleinauf dient ohne Rücksicht auf die verheerenden Folgen für das Weltklima einer über Leichen gehenden profitorientierten Markt - und Warenwirtschaft. Das Thema lustvoll gelebter Kindheit scheint gleichzeitig, während der Konsumwahnsinn unaufhaltsam voran schreitet, aus einem umfassenden Gesellschafts - Zusammenhang heraus gerissen zu sein. Es ist ein propagandistisch ausgeschlachtetes, ins negative umgedrehtes Thema, ein „Spezialgebiet“ staats - und gesetzesgewaltiger Selbsterhaltungs - Mechanismen.

Wer LUST bricht, bricht auch Selbstvertrauen und damit den ganzen Menschen. Die Kontrolle und Unterdrückung von Sexualität schafft gehorsame und willenlose Untertanen. Sie diente schon immer der Herstellung und Absicherung von MACHT und HERRSCHAFT, um die Ausbeutung von Kindern, Mensch und Natur ungehindert durchführen zu können..

Erotik wird so manipuliert und unterdrückt, dass durch den Einfluss überall gegenwärtiger materieller Parallelwelten ihr Teilaspekt einer natürlichen und selbstverständlichen LUST auf Sozialverbindlichkeit vollkommen verloren geht und stattdessen ein individuelles materielles Konsumstreben Platz greift, das schliesslich zu den gesellschaftlichen Zuständen führt, die wir jetzt haben: „Das ICH ist alles, die anderen“ sind EGAL !

Der emotional und erotisch durch Profitzwänge "verpestete" Mensch macht alles zu Profit - selbst die Angebote von Wiedereingliederungs- Hilfeleistungen, die auf das Konto derselben kulturellen Einstellung zurückführbar sind. Auf diese Weise werden alle, die in diesem System nicht mehr mithalten können, psychologisch und finanziell ausgeschlachtet - wie die Erotik selbst, die nur noch wie eine Ware von Angebot und Nachfrage bestimmt ist. Nach uns die Sintflut?

Sozial empfindende Menschen haben kaum Chancen, sich im Sinne der Selbstbestimmung für andere Menschen zu engagieren. Ihre Hilfbereitschaft wird sofort von Strukturen abgesaugt, die ebenfalls nach kommerziellen Gesichtspunkten arbeiten, das heisst, dafür bezahlt werden und bezahlen, dass die Strukturen der Fremdbestimmung aufrecht erhalten bleiben. Wenn aber keine Selbstbestimmungsprojekte ohne kommerzielle Zielsetzungen entstehen können, bleibt nur die Wiedereingliederung der Betroffenen zurück in das System der Fremdbestimmung, aus dem sie heraus gefallen sind.

Auf der anderen Seite aber streben die Leute - am Menschen vorbei - nach “Vervollständigung“. Ein Zustand, oder Gefühl, das viele vielleicht aus ihrer Kindheit noch kennen, das ihnen aber abhanden gekommen ist oder ihnen gestohlen wurde. Jetzt, wo sie „erwachsen“ sind, hoffen sie, durch Vereinigung mit einem Partner „Vollständigkeit“ zu erlangen und zu diesem Glückszustand wieder ( erstmals? ) zurück zu kehren. Sie müssen dann aber leider oft feststellen, dass auch eine Partnerschaft zwischen zwei Menschen nie im Leben ausreicht, die Vollständigkeit / die ursprünglichen ( kindlichen? ) Energien wieder zu erlangen. Sie sind weg. Deshalb findet Luxuskonsum statt, weil der Mensch sich ohne diesen Konsum nicht mehr vollständig fühlt.

Mit seiner Entwicklung zum Erwachsenen weicht die materiell eher unabhängige und eher vielseitige ( polymorphe ) Erotik dem Kapitalismus, bzw. passt sich ihm an. Das ist so zu verstehen, dass durch die Erziehung der Menschen zum Konsum von Waren der Bereich der Lust und der Erfüllung auf die Warenwelt verlagert wird. Die erotischen Beziehungen zwischen den Menschen sind schon so weit konsumorientiert, dass funktionierende Strukturen, die man echte Gemeinschaftlichkeit nennen könnte, kaum noch entstehen können. Die sozialen Grundstrukturen, die früher noch Kinder und Alte in Grossfamilien auffangen konnten, zerfallen. An ihre Stelle treten immer früher die schon beschriebenen staatlichen Institutionen. Damit ist der Weg frei für einen Zugriff auf nahezu alle Psychen Heranwachsender, mit der Folge, dass eben auch viel mehr junge Menschen an den institutionellen Strukturen ausrasten.

Menschen und Kinder sind wie Waren, die man meint besitzen und vor anderen abschirmen zu können. Die Menschen treten sich nur noch als Anbieter und Nachfrager gegenüber, also in einer entfremdeten und verdinglichten Form. Und trauen sich nicht mal, das zuzugeben. Sie geben damit ein völlig falsches Bild von sich (und sogar vor sich selber) ab, wo der andere meint, er wird geliebt, aber er wird nur gebraucht.

Deshalb, weil sie selber ( wie ) Gebrauchsgegenstände behandelt werden, brauchen die Menschen Hilfsmittel zu ihrer „Vervollständigung“, die ihnen die eine mehr oder weniger beschädigte Erotik allein nicht mehr geben kann. Sie müssen deshalb selbst in „glücklichen“ Zweierkisten weiter konsumieren und sich mit allem Möglichen, einem neuen tollen Fernseher mit Flachbildschirm, einer gestylten Wohnung, und was noch alles dazu gehört ausstatten, um ihre im Grunde halbtote Beziehung, ihre halbtoten Karrieren und Jobs usw. in halbtoter Lebensleere bestehen zu lassen, um wenigstens etwas zu haben, woran sie sich klammern können. Denn ohne diese wären sie wohl schon längst ganz tot, so abhängig ist das Glücksempfinden heutzutage von Materiellem bei vielen.

Dabei wäre es doch sehr leicht, in einer nicht so toll aufgeräumten Wohnung, in nicht so fixierter Art und Weise alles, was man hat, zusammenzuwerfen und zu teilen und zum Beispiel Menschen aufzunehmen, mit ihnen zusammen zu leben und so eine Art Boikott der bestehenden materiellen Wertegesellschaft voran zu bringen. Das wäre fürs Klima nach aussen und innen wohl das einzig noch heilende Handeln. Gleichzeitig könnte man auch erfolgreicher politisch aktiv werden zugunsten der Selbstbestimmungs - Menschenrechte für alle Menschen.

Die Verhinderung einer freiwilligen sozialverbindlichen LUSTENTFALTUNG und Erotik auf einer anderen, bescheidenen, materiell anspruchslosen, kindlichen und herrschaftsfreien Ebene ermöglicht über den Umweg kapitalistischen KONSUMWAHNSINNS ALS ERSATZBEFRIEDIGUNG die Zerstörung des gesamten Weltklimas innerhalb nur weniger Generationen.

Die Heftigkeit, mit der heutzutage alles unternommen wird, um kindliche Erotik zu „bändigen“ ( zu vernichten ), ist nahezu identisch mit der Geschwindigkeit, in der sich das gesamte Weltklima unaufhaltsam in ein sciece - fiction - horrorfilmartiges End- Szenarium zubewegt.

Der Ausrottung und dem Aussterben der Vielfalt der Liebesarten geht ein Aussterben unzähliger Tier-und Pflanzenarten einher.

Statt an der Befreiung der Erotik zu arbeiten, und die Bedingungen dafür zu schaffen, dass sie unabhängig von kommerziellen Interessen wird, von allen genossen werden und nicht mehr ausgenutzt und missbraucht werden kann, bringt sich die Menschheit lieber selbst um, indem sie eine ihrer tragensten Säulen zerstört und in die Gefühlswelten der Kinder auf die Weise eingreift, dass sie sie in Konsumenergien umwandelt.

Die permanente Denunzierung und der permanente Rechtfertigungsdruck der wenigen nach dieser Analyse Widerstand leistenden Projekte bedeutet, die entkriminalisierende und befreiende Wirkung solcher sozialverbindlichen Zusammenhänge einer ständigen Zerstörungswut neidischer, eifersüchtiger, da selbst ähnlich leidender und bedürftiger Profitfanatiker auszusetzen. „Rechtfertige Dich, warum Du Dich unserem Mobbing entziehen willst!“ Anstatt die Mobbenden sich selbst für ihr Mobbing rechtfertigen, sollen sich die Gemobbten dafür rechtfertigen, warum sie sich den Mobbenden entziehen wollen. Dieses umgedrehte Verhältnis lässt sich nur dann aufheben, wenn die Basis solcher Projekte sich verbreitert, die auf ihre eigene Kraft vertrauen und die bereit sind, den isolierten von diesen Aggressionen betroffenen Einzelnen zu Hilfe zu eilen, um das Mobbing gemeinsam „aufzufangen“ und kollektiv zurück zu weisen.

Wir sind uns sicher, dass diese „Zivilisation“ nicht auf Freiheit aufgebaut ist. Sie ist nur eine Barbarei der Moderne, gekleidet in ein Mäntelchen der „Freundlichkeit“, des „Friedens“ und der „Demokratie“. Das kann man an ihren Minderheiten erkennen, wie sie behandelt werden.

Freiheit hat etwas mit Freiwilligkeit zu tun. Kapitalismus und Staatsideologien aber haben etwas mit Fremdbestimmung, Zwang, Unfreiwilligkeit, Manipulation und Ausbeutung zu tun. Im Kapitalismus geht es um Werte von Waren als Tauschmittel , wie z.B. auch Geld ein Tauschmittel ist.

Wir wollen aber nicht tauschen. Wir wollen nicht unbedingt für eine Kuh einen Sack Reis bekommen. Wir wollen einfach satt werden und mithelfen, dass niemand Hunger leiden muss. Punkt.Und auch nicht an Liebe verhungern muss. Wir sind auch bereit, mehr dafür zu tun, als wir zurück bekommen. Man kann einfach so an die Sache ran gehen, dass man sagt. „Was brauchen wir? Okay, also versorgen wir alle einschliesslich uns selbst mit dem Notwendigsten.“ Ohne zu kungeln.

Es hat nichts mit Freiheit zu tun, andere auf irgend eine Weise übers Ohr zu hauen, und auszunutzen und auszubeuten, um sich zu bereichern. Freiheit ist nicht eine unermessliche Selbstverwirklichung einiger auf Kosten und zum Schaden anderer. Weil in der Geschichte die Mächtigen durch Abhängigkeiten und Versklavung der Menschen in der Lage waren, die Unterdrückten dazu zu zwingen, die Natur durch Paläste, - Fabriken,- Strassenbau usw. Stück für Stück auszubeuten und zu zerstören, heisst das noch lange nicht, dass das in der Natur des Menschen liegt. Die Herrschenden arbeiten mit ihrem unnatürlichen Streben, den materiellen Umbau der Natur auf Kosten der Kindheit und Freiheit voranzutreiben verstärkt daran, eine ( psycho-) klimatische Apokalypse vorzubereiten. Ist das natürlich? Ist das Freiheit?

Institutionelle Gewalt findet statt, b e v o r sie als Verinnerlichung oder Reaktion derer, gegen die sie sich richtet, als Gewalt gegen andere ausgeübt wird oder als Gewalt gegen sich selbst zum Ausdruck kommt. ( „Selbst“-Mord ) Oder sie findet so statt, dass sie nicht verarbeitet, das heisst gar nicht mehr auf sie kreativ reagiert werden kann. Dann gehen ihre Opfer in der Hauptsache am spontanen kopflosen Widerstand gegen ihre institutionelle Zurichtung, vornehmlich durch den Raub ihres Selbstbestimmungsrechts direkt zugrunde.

Ohne eine grundlegende institutionelle Zurichtung kleiner Menschen sind alle daraus folgenden ökologischen und andere Gewaltverbrechen nicht denkbar.

Seit knapp 40 Jahren hat sich die Gesellschaft rasant „personalisiert“ und bezeichnenderweise gleichzeitig entnaturalisiert, d.h. sich davon weg entwickelt, sich selbst für ihren eigenen Zustand verantwortlich zu fühlen. Gegenwärtig schieben ihre Träger zum Erhalt ihrer egoistischen und ausgrenzenden Lebensform ihre eigene Verantwortung für bestehende Missstände auf diejenigen, die sie diesen Missständen aussetzen.

Mit Hilfe dieses Mechanismus wird nicht der Mobber angeklagt, sondern (wieder) der Gemobbte, und wird das Mobbing nur auf eine andere, hier, beim Amokläufer: tödliche Ebene gehoben und nur fortgesetzt bzw. abgeschlossen. Dieser Mechanismus entspricht einem systembedingten Denken: man kann die Mobber nicht als "Mörder" bezeichnen, anklagen und verurteilen, weil ansonsten das gesamte Täterschuldbestrafungs - Denken in Frage gestellt und auf ein Verursacherstrafrecht geschoben werden müsste. Da auch die Mobbenden Biografien haben, die wiederum andere beschädigt haben, usw., würde das gesamte, Täter- Schuld- Bestrafungs- Sühnedenken zusammenbrechen

Das zeigt, welchen sinnlosen "Wert" das Strafe - Denken für eine freie und gerechte Gesellschaft wirklich hat. Die grosse Lüge dieser Kultur, an der sie nur noch zerbrechen kann: das bestehende Täterstrafrecht verhindert jede freiheitliche Auseinandersetzung mit den Erziehungs - Gewalttätern, die niemals von diesem Täterstrafrecht zur Rechenschaft gezogen werden. Sie sind Biografietäter bzw. Täterp r o d u k t i o n s täter. Das bestehende Strafrecht schützt sie auf die Weise, dass es nur ihre Produkte verurteilt. Das heisst: ihre Produkte (die gewöhn - lichen Straftäter) werden von ihnen hergestellt. Insofern liegt die von ihnen produzierte Jugend - Gewalt in ihrem Kalkül, denn die Straftaten sind die einzige notfalls zugelassene "Alternative", die sie den ihnen unterworfenen Jugendlichen im Zuge ihrer Massnahmen lassen, wenn sie mit ihnen nicht mehr fertig werden oder wenn sie auf den Mechanismus spekulieren, dass die öffentliche Empörung angesichts der aus ihrer Arbeit resultierenden Straftaten noch mehr Macht, Ausbau, Personal, Kapital und damit auch eine Rechtfertigung zur Existenzsicherung der institutionellen Besorger dieser Schicksale fordert und mit sich bringt.

Fremdbestimmung von Kindern und Jugendlichen ist die Ursache, dafür, dass ein Teufelskreis in Gang gesetzt wird, der immer mehr Fremdbestimmung nach sich zieht. Durch fortschreitende Profitgesetzlichkeiten ist es Tatsache, dass die Berufschancen und Profitaussichten für pädagogische Biografie - Täter um so höher sind, je krasser und spektakulärer die Fälle sind, die sie / bzw. ihre Vorgänger produzieren.

Selbst urteilende Richter gehören auch als Täter zu den Opfern ursprünglich immer härterer Biografiebeschädigungen, die sich in ihren eigenen immer härteren Bestrafungsbedürfnissen wiederspiegeln. Wenn sie Täter bestrafen, bestrafen sie symbolisch als RÄCHER genau die Täter, die ihre eigenen Biografien beschädigt haben. Je enger der Bewegungsspielraum für junge Menschen wird, desto vernichtender entwickeln sich auch die späteren Bestrafungsbedürfnisse anderen gegenüber, auf die der Hass und die Wut auf nicht mehr erreichbarer Erziehungsgewalttäter am eigenen Leibe übertragen werden.

Auf diese Weise ist durch das Spannungsfeld produzierter / provozierter Härten und dem alibihaften Schutz vor den Folgen dieser Härten und deren Bestrafung eine ökonomisch ausbeutbare und damit immer härtere soziale Zukunft bestimmend. Der Richter und der Lehrer hat, wie aufgezeigt, einen Mechanismus, seine Racheglüste auf legitime Formen von „Befriedigung“ zu kanalisieren. Der gemobbte Jugendliche, der hilflos seinen Penigern ausgesetzt ist, hat diese Möglichkeit nicht und kann seine seine Rache nur direkt / auf für ihn verhängnisvolle Weise ausagieren.

Dieses Täterbestrafungssystem funktioniert nur deshalb scheinbar perfekt, weil wir alle mittlerweile verinnerlicht haben, dass eine Auseinandersetzung oder einen Streit, den wir selbst nicht gewaltfrei lösen können, nur mit Hilfe einer Autorität lösen können ( Polizei, Justiz als „Mamaersatz“ ) und damit unsere eigene Verantwortung auf diese Institutionen deligieren, womit wir ihnen erst Recht die Macht geben, ihr System aufrecht zu erhalten und immer weiter zu perfektionieren. Vergleiche den jüngsten Fall von Lea – Sophie, wo nun das ganze Volk, das seine gemeinschaftrliche Verantwortung auf die Jugendämter schiebt in bräunlich- rot gefärbtem Chor einstimmig schreit: „das Jugendamt hat versagt - baut die Jugendämter aus! “

Durch die strategische Nötigung von Kindern zur Gewaltverinnerlichung mit der Folge der Anwendung „erlernter“ Gewalt in Krisenzeiten - geraten diejenigen, die Kinder und Jugendliche und vermehrt auch Alte ihres selbst bestimmten Lebens berauben, immer mehr aus dem Blickfeld als Hauptverantwortliche dafür, in welchem Zustand sich die Gesellschaft befindet.

Wer sind diese INTENSIV - und WIEDERHOLUNGSTÄTER der GEWALTPRÄGUNG von Menschen, die ihnen ursprünglich massenhaft anvertraut und ausgeliefert sind ? Kommen sie etwa hinter den Produkten ihrer Zurichtung, über deren Taten die Medien nur berichten, zum Vorschein?

Die Gesellschaft ist kein abstraktes Neutrum. Erziehungsgewalttäter kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Sie konditionieren ( programmieren )Täter, die gemäss ihrer Kapitulation ( Resignation ) vor den rigiden ihnen vorgesetzten fremdbestimmten Gesellschaftsrahmen andere oder sich selbst zu Opferrollen aufbauen.

Erziehungsgewalttäter werden gut bezahlt, verehrt, anerkannt und beschützt vom “gesunden Volksempfinden“. Sie legitimieren sich von dem Bild mehr oder weniger künstlich hilflos und unselbstständig ge - MACHT- er “Kinder“, das in der Gesellschaft vorherrscht. Sie verstecken sich hinter dem öffentlichen Entsetzen über die Taten derer, die sie durch Unterdrückung zum Zwecke des Erhalts ihrer Unselbständigkeit selbst programmieren.

Das ist keine „Entschuldigung“ und auch kein „Freibrief“ für Gewalttäter, sondern eine Erklärung, wie die Mechanismen laufen, die aus Kindern Gewalttäter machen. Das menschliche „Selbst“ konstituiert sich durch anderes ( und die Anderen ) [ Sartre ] Das Selbst versteckt seine Präger durch sein Handeln. Tatsache ist, dass für die Pädagogenkartelle, Psychologen, Lehrer, und was noch so alles auf die Kinder heutzutage einprasselt, oder psychologisch „eindrischt“, im Gegensatz zu Kindern und Jugendlichen, die „Mist bauen“, seltsamerweise regelrechte „Entschuldigungsrituale“ bereit stehen.. Sie können hoch gelobt, verantwortungs („voll“) los und ungestraft drauflos schlagen, wie es ihnen beliebt. Wie sie schlagen, ist zwar unerkannt / uneingestanden, aber dennoch hoch anerkannt und angesehen. Ausweichen kann KIND ihnen kaum, hat KIND keine Rechte für.

W a r u m aber wird hier stets entschuldigt, verharmlost, nicht zur Verantwortung gezogen? Dazu müsste Mensch allerdings erstmal erkennen und zugeben , was sie anrichten. Insofern sind jene Bezichtigungen, man wolle die Amokläufer durch eine gesellschaftliche Erklärung verharmlosen und „entschuldigen“ nur halbherzig, einseitig, doppelmoralisch und unglaubwürdig.

Was fehlt, sind einfache alternative Strukturen, wo versucht wird, durchzusetzen, dass dort jede- r leben kann, wo und wie sie / er leben möchte aber eben nicht fremdbestimmt, sondern selbstbestimmt und das ist wichtig gerade für die, die sich aus guten Gründen dem staatlichen und vielleicht auch familiären und schulischen Zugriff entziehen möchten, aber dennoch eine Anerkennung und Toleranz für ihren Lebensweg brauchen, ohne dafür soziale Deklassierungen, gesellschaftliche Stigmatisierung, Mobbing, politische und reale Verfolgung und Abdrängung in die so genannte „Illegalität“ und „Kriminalität“ zu erfahren.

Die UKNAWE - Seiten versuchen, ein paar Beispiele und Denkanstösse zu geben, die Entwicklung von institutioneller Kindesmisshandlung als Voraussetzung ökologischer, jugendlicher, erwachsener und auch rechtsradikaler Gewalttaten bis hin zum staatlich institutionellen Amoklauf in Richtung Konsum - Totalitarismus, ökologischer Zusammenbruch, ( Staatsterrorismus, Diktatur, Faschismus - wenn ökonomische Faktoren noch hinzukommen ) nachvollziehbar und sichtbar zu machen.

*** Unter „institutionellen Amokläufen“ verstehen wir das öko - terroristische konsum - klimatische Laissez - Faire ( Laufenlassen der Wirtschaft, statt der kinder und andrer Menschen), die professionelle Entmündigung ganzer Generationen, sowie das direkte rigorose Abräumen ganzer gesellschaftlicher Minderheitengruppen nach „innen“ sowie nach „aussen“ die Kriegsrüstung und Kriegsführung gegen ganze Generationen und Völker.

Wir glauben, dass die Urkonflike und Grundfehler der Menschheit im Kampf um Bedürfnisbefriedigung und Liebe nicht erst seit heute bestehen, sondern sich von Anfang an durch die gesamte Weltgeschichte ziehen. Lösungsvorschläge wurden jedoch zu allen Zeiten aus der Wahrnehmung und aus Geschichtsbüchern verbannt, in Diskussionen unterschlagen und niedergemacht. Sie haben sich nun globalisiert.

Man darf angesichts des Schreckens vergleichsweise „harmloser“ Amokläufe, die auch nur Ausdruck der Ohnmacht gegenüber der herrschenden übergeordneten scheinbar allmächtigen „Staatspotenz“ sind, nie vergessen, dass heutzutage schon mancher Regimechef, wenn ihm etwas nicht passt und er Amok läuft, die halbe oder die ganze Menschheit auf einmal auslöschen kann.

Aber es würde auch schon völlig ausreichen, wenn irgendein Polizeichef, ein Flugzeugpilot oder jemand anderes in einer verantwortungsvollen Position plötzlich ausrastet, Befehle erteilt oder amokartig handelt, mit unabsehbaren und verheerenden Folgen. Das zielt aber nur auf die Spitze eines Eisberges in Richtung institutioneller Amoklauf, die überhaupt noch nicht ins Blickfeld öffentlicher Bedrohung geraten ist.

Der vorläufige Gipfel dieser Entwicklung ereignete sich vor noch nicht einmal 80 Jahren - der auch nicht ohne voraus gehende institutionelle Erziehungsgewalt - Eskalation denkbar ist. Er entsprach der Ausnutzung der Angst der Bevölkerung und dem Versprechen der Machthaber, „die Strassen entsprechend frei zu machen von Verbrechern“, was schliesslich dadurch bewirkt wurde, dass der Staat selber zum grössten Massenmörder der Geschichte wurde, um sein „Versprechen“ durchzusetzen. Die Bevölkerung wurde also durch „Versprechen „der Verteidigung der Freiheit“, durch „Verbrechensbeseitigungs - Sicherheits - und Wohlstandsversprechen“ geblendet und bemerkte nicht, welchen Preis sie dafür zu bezahlen hatte.

Individuell verantwortlich ( ge - MACHT- ) e Einzel - s u b j e k t e handeln gleichzeitig auch als O b j e k t e verantwortungsloser gesellschaftlich akzeptierter Erziehungs - Gewalt - Präger. Jugendliche Gewalt und Amokläufe sind nur ein Ausdruck von vorher selbst erlebter intensiver institutioneller Gewalt , also Z w i s c h e n e p i s o d e n zur Entwicklung institutioneller Amokläufe. Sie legitimieren den Aufbau eines immer rigoroseren Überwachungs - Spitzel - Denunzierungs - Polizei - und Staatsapparates. Der wiederum schafft immer günstigere ( subtilere ) Bedingungen für umfassende institutionelle Kindesmisshandlungen im Alltag, mit dem Ziel, die komplette Verfügung und Kontrolle über den gesamten Alltag und das Privatleben der Kinder und Bürger mit Hilfe dafür bereits entwickelter Technologien in die Hand zu bekommen. Das scheint eine notwendige Voraussetzung immer umfassenderer institutioneller, aber auch „antiinstitutioneller“ Amokläufe zu sein.

Die Gefahr ist gross, dass zukünftig eine Art Polizeistaat jeder Schritt und jede Entscheidung von Menschen überwacht und genehmigt werden muss.

In einer auf „Individualität“ getrimmten Gesellschaft nehmen entsprechende „individuelle“ Widerstandsformen rapide zu. Und scheitern. Weil sie stets dringend benötigte Vorwände liefern, die Staatsgewalt immer mehr zu vervollständigen.

Durch die Unfähigkeit des „überindividuierten“ Menschen zum Zusammenleben wird einzig Erfolg versprechender friedlicher kollektiver Widerstand als breite Bewegung „von unten“ immer schwieriger. Wenn aber die Wahrnehmung der hier beschriebenen Sachverhalte stimmt, und sich Menschen finden lassen, die unsere Wahrnehmung in den Grundlagen teilen, was sollte uns dann daran hindern, diese Grundlagen auszubauen und im Wechselprozess mit praktischen Versuchen die Sache überprüfbar zu machen und weiter zu entwickeln ?

Was wir brauchen ist eine andere Erotik, die nicht immer mehr Menschen ausgrenzt, sondern die eine Bereitschaft für soziale Selbstverständlichkeiten beinhaltet, die eine Grundversorgung aller Menschen mit dem Allernotwenigsten garantiert. Also Höhle / Dach überm Kopf, für alle, die eins wollen, gesunde Ernährung, optimale medizinische Versorgung, und Versorgung mit Liebe für alle, was auch immer das genau ist, also noch genauer zu bestimmen ist.

Es gilt, genauer zu bestimmen, was die Fehler waren von Anfang an, wo ein Bewusstsein noch fehlte, sie zu erkennen, es vielleicht nicht so entwickelt war, wie es heute sein könnte, und wie diese Fehler wenigstens jetzt, u. U. “kurz vor Schluss“ der Weltgeschichte zu vermeiden sind ( wo wir ja angeblich ein viel mehr geBILDeteres Bewusstsein besitzen, im Vergleich zu früheren Zeiten) . Es ist aber anscheinend noch immer nicht genügend klimatischer Druck von innen und aussen zu spüren, dass die Menschen bemerken könnten, sie haben eigentlich gar keine andere Wahl mehr, als sich mit allen - auch ihren „Feinden“ gemeinsam zusammen - und auseinander zu setzen, wenn sie überleben wollen. Aber dann müsste diese Diskussion, die wir hier anstossen, schon längst auf der Tagesordnung überall stehen: unsere „Feinde“ die Anhänger der zynischen Mobber - Klasse und Mobber - Institutionen sind wie der „gemeine“ Amokläufer nur dieselben Opfer von Verlustängsten, die ursprüngliche Ohnmacht und Liebesentzug und Entmündigung erlebt haben und zu kompensieren versuchen und nur „zufällig“ auf der anderen Seite nicht existierender „Grenzstreifen“ stehen, ( die nur im Kopf errichtet werden) und für den Kampf um ein bischen Liebe oder ein bisschen Liebesersatz ( Kohle ) bereit sind, andere oder sich selbst in den Tod zu treiben, jemand anderes / andere zu töten ( töten zu lassen )

Die heilige Kuh der institutionellen Gewalt hat keine Überlebenschancen. Wir können uns nur rechtzeitig davor schützen, nicht mit in sie hineingezogen zu werden und mit ihr zusammen unterzugehen

Update 1.12.07 - Die Akkak Gemeinschaft. AG UKNAWE

Siehe auch hier: über den hysterischen Populisms von Robert Kurz

Wenn Menschen in dieser Gesellschaft,
die sich Sorgen machen
um ihre eigene Zukunft
und um das Schicksal anderer Menschen
und sich entsprechend sozial engagieren,
um ihr Alternativen aus bestimmten 
Sackgassen anzubieten,
dann aber dafür dermassen gemobbt
und behandelt werden,
als seien sie Schwerverbrecher,
ist es dann ein Wunder,
wenn ihnen erhebliche Zweifel
an diesem Gesellschaftssystem aufkommen,
und sie sich voller Empörung und Ekel
massenhaft von ihm abwenden?

Zeitgeist - eine Dokumentation –
in welche Richtung
sich ein neuer globaler Faschismus
gerade entwickeln könnte

- ein Mythos kann nur funktionieren, wenn die Nation diesen Mythos als „Wahrheit“ glaubt

Kinderschändermythen zum Zwecke des
globalen Weltverschwörungsmythos
im Grossen, oder wirkliche Wahrheit?

Religiöse Irreführung zur Unterwerfung des Volkes als „roter Faden“ der Weltgeschichte ?

„Gott wird Dir einen Platz im Himmel verschaffen, wenn Du deine Feinde, die Ungläubigen
vernichtest. „ Gott selber trat zwar nicht auf und sagte dieses.
auf „christlich“ hört sich das gleiche ähnlich an:
„wer nicht glaubt, ist verloren und kommt in die Hölle!“

- Familie Bin Ladens in langjähriger Freundschaft / Agentenschaft zur Familie Bush?

- CIA Inszenierung des 11. September, um abzulenken von den Grossmachtphantasien und von der Kriegführung gegen das eigene Volk, und gegen andere Völker, um zum Zwecke der wirtschaftlichen Ausbeutung und Kapitalvermehrung Krieg zu führen gegen die selbst aufgebauten Feindbilder ?

- Weltmacht erlangen die Beherrscher des Kapitals dadurch, indem sie überall in allen Lebensbereichen ihre Gegner, die sich ihnen kulturell und ökonomisch in den Weg stellen dazu bringen, sich „selbst“ zu zerstören. Jugendamtlich übersetzt: die Stresspsychologie der Jugendämter ist inzwischen so perfekt ausgebaut, dass sie geeignet ist, dass die Betroffenen Familien und Unterstützer miteinander in Streit geraten und „sich selbst“ zerstören.

Zeitgeist – Dokumentation***


Der Begriff „Zeitgeist“ wurde im ersten Absatz unserer UKNAWE - Erklärung verwendet, bevor uns die nachfolgende Zeitgeist - Dokumentation bekannt war.
Vor eventuell möglichen Missinterpretationen im Hinblick auf irgend welche eindimensionalen „Verschwörungstheorien“ distanzieren wir uns. Trotzdem halten wir den dreiteiligen Film auch im Zusammenhang mit unserer UKNAWE - Erklärung an dieser Stelle für sehr wichtig. Er macht die geschichtliche Tradition und Dimension deutlich, in welcher politischen Situation die Uknawe Erklärung verfasst wurde. Wir versuchten aufzuzeigen, wie und zu welchem Zweck die Selbstbestimmung und Solidarität untereinander von kleinen Menschen und Andersdenkenden manipuliert und zerstört / geopfert wird und die Produzenten dieser globalen Attacke auf die soziale Gemeinschaft der Menschheit stets sich selbst schützen und dadurch multinational beispiellos profitieren. Die mörderische Unterdrückung längst mündiger und willensstarker Kinder und derer, die sie angeblich „schänden“, funktioniert bei den „Christen“ genauso wie beim Islam – Feindbild Homosexualität verpackt in ein historisch geübtes propagandistisch religiös dogmatisches Terroristen - Muster mit der Lieferung von „Argumentationen“ und Rechtfertigungen, gegen diese Minderheit und andere ähnlich verfolgte Minderheiten einen gnadenlosen und mörderischen Krieg zu führen. Der Film zeigt auf warum das für die Wirtschaftsprofite der Machtausübenden eine zwingende Notwendigkeit zu sein scheint.

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