Sabine's Kinder - aktuelle Entwicklung


11.02.2008

Liebe Menschen,

Als Kinderrechtler und als Menschen möchte ich Sie ansprechen und dringend um Hilfe bitten. Meinem Mann und mir wurden vor knapp drei Wochen unsere Kinder vom Jugendamt entzogen und in „Obhut“ genommen. Sie wurden für 5 Tage in die Kinderklinik Passau gebracht und dort untersucht. Es bestand nach Aussage des Jugendamtes Verdacht auf Kindesmißhandlung, der sich aber nicht bestätigte. Trotzdem wurden unsere Kinder ( 5 von 8) in verschiedene Heime gebracht, einer ist in einer Pflegefamilie untergebracht worden. Wir dürfen zu den Kindern lediglich telefonisch Kontakt halten, unser 14-jähriger Sohn durfte uns am vergangenen Montag einmal besuchen, man sagte ihm, wenn alles vernünftig abliefe, dürfe er uns regelmäßig besuchen. Nachdem wir die Zeiten korrekt eingehalten haben, sagte man ihm trotzdem hinterher, dass dies eine einmalige Ausnahme gewesen sei.
Er ist jetzt sehr verzweifelt und die anderen Kinder möchten auch alle dringend wieder nach Hause. Mein 9-jähriger Sohn weint sehr am Telefon; ihm fehlt seine Mutter, zu ihm als „ Nesthäckchen“ habe ich das innigste Verhältnis. Es fühlt sich für uns an, als ob wir zerrissen werden. Wir als Eltern können uns lediglich vorwerfen, dass wir unsere Streitigkeiten oft auch vor den Kindern ausgetragen haben. Sie wurden aber weder physisch noch psychisch von uns mißhandelt. Die Sache ins Rollen brachte unser 16-jähriger Sohn, der nicht nach Hause kommen wollte. Er hat sich schon seit etwa 18 Monaten unserem Einfluß nur noch entzogen. Er war viel nachts unterwegs, es gab Probleme mit Alkohol, es gab auch angeblich Delikte, wie Diebstahl bei einem Kollegen in seinem letztem Ausbildungsbetrieb und verlor die Ausbildung daraufhin. Bitte, liebe Leute, bitte helft uns.
Wie gesagt, ich darf meine Kinder noch nicht einmal sehen. Nein, letzten Montag durfte unser 14-jähriger Sohn Jonas uns einmal besuchen, aber dies sei eine einmalige Ausnahme gewesen ! Unsere Kinder sind ohne Vorwarnung hier herausgerissen worden, unser 9-jähriger Sohn scheint dadurch stark traumatisiert zu sein. Ich habe verzweifelte Briefe von ihm.

Mit verzweifelten Grüssen

Sabine L.



Bemerkung

Verzeihung für unsere Pietätslosigkeit. Aber die Bereitschaft von hilfsbereiten Menschen ist gleich Null. Das Verhältnis von hilfsbereiten und engagierten Menschen zu Hilfesuchenden scheint im Augenblick zu Lasten der Aktiven völlig aus den Fugen zu geraten. Was sollen wir tun? Arbeiten oder arbeiten? Arbeiten, um selbst zu überleben oder / u n d arbeiten, um Menschen wie Sabine und ihren Kindern zu helfen? Es sollten zumindest endlich und zuallererst die Mittel von hilfsbereiten Menschen zur Verfügung gestellt werden, dass wir Sabine und andere besuchen können oder sie uns, damit auch hier die entsprechenden Dokumentationen zusammen gestellt werden können. Wer helfen möchte, gehe bitte auf unsere Startseite unter Spenden. Mit 10 Euro im Monat oder einem einmaligen Zuschuss seid Ihr dabei. Für uns wäre das ein Zeichen von Euch, dass unsere Arbeit wichtig und richtig ist, also bitte schaut nicht vorbei, an der Möglichkeit, unserem freiwilligen kleinen Finanzierungsnetzwerk beizutreten.

Wir werden über den Fall Sabine weiterhin kontinuierlich berichten


Hallo,

toll, ich habe es schon gesehen, danke.

Also, da ich meine Kinder nicht sehen darf, und von den Kleinen die Telefongespräche mitgehört werden, kann ich nur das sagen, was sie mir am Telefon gesagt haben. Sie wollen alle nach Hause, und zwar dringend. Mein Jüngster – es ist Jonathan, von dem die Briefe stammen, weint ständig, es ist so brutal, die 10-jährige hat einmal gesagt "ich werde hier gehalten wie ein Hund", sie wurden angelogen, dass wir sie ins Heim stecken wollten, um sie loszuwerden!, dabei haben wir keine Heimeinweisung unterschrieben, was wir ja sollten. Man hat der Lehrerin unseres Sohnes hinter seinem Rücken erzählt, dass eine Rückführung nach Hause ausgeschlossen erscheine! Ihm selbst erzählte man, vielleicht dürfe er in 2 Jahren zurück. Einem anderen Sohn sagte man auf der Fahrt ins Heim, er dürfe zurück, wenn er sich anders benehmen könne !

Liebe Grüße

Sabine

Keuschlands Pädagogen-
Ungeheuer ?
Kinderfresser?

Der Vorwurf der Kindmisshandlung
ist immer öfter Vorwand
Dann ein Feuer, Wüste, Brand
Man will und braucht
mehr Pädagogenbrüste
Für möglichst viele Kinder
und für jedes
weg gerissne Kind ne story
und Kapitalgelüste,
und Zaster, Sprit und Glory
Und liefert sie ans Pädagogenmesser
Denn selber hat man keine
Holzhammerkleppmanie und Laune, wo?
schaunse schaunse alle einmal hier,

Und was für eine Lust dahinter
Gehen sie alle nicht auf das Klo
Wie wir, genau wie wir?
Und auch in keinen richtigen Beruf
Und mimen Arbeit und Soziales
Und Du bezahl es
Deshalb die Spiele hier
Sie der Adel mit ner Nadel
Gegen Dich, Du kleiner Knopf
Arbeitslosigkeit wär
hier viel besser
Was für ein Land.
Wo ihnen ihr eigner Kropf
zu sehr zu Kopfe stand